
Strategische Resilienz · Brückenbauerin zwischen Mitarbeitenden, Führung und HR
Ich bin nicht auf geradem Weg hier angekommen. Und das hat mich gelehrt, genau hinzuschauen.
Sie kennen das Gefühl: Das Team schaut hin. Die Entscheidungen liegen bei Ihnen. Und irgendwo im Hintergrund wird etwas spürbar, das sagt: So geht das nicht mehr lange.
Viele Führungskräfte und Verantwortliche in HR, mit denen ich arbeite, beschreiben genau das: keinen Kollaps. Eher ein langsames Verschieben. Bis der Spielraum kleiner wird, ohne dass jemand es ausspricht.
Ich habe über 15 Jahre in Führung und Training gearbeitet und kannte diese Mechanismen gut. Dann hat mich mein eigenes Leben gezwungen, genauer hinzuschauen. Auf Belastung. Auf Verantwortung. Und auf das, was Menschen oft zu lange tragen.
Erfahrung, die beide Seiten kennt
Das war keine Heldengeschichte.
Mehr als 23 Jahre habe ich in leistungsintensiven Arbeitsumfeldern gearbeitet – unter anderem bei IKEA, KIKO, Søstrene Grene und Gebrüder Weiss Paketdienst. Ich kenne Verantwortung, hohen Leistungsdruck und die Dynamiken, die entstehen, wenn Menschen über lange Zeit viel tragen.
Eine Autoimmunerkrankung mit anerkannter Schwerbehinderung hat mir gezeigt, was es bedeutet, wenn der eigene Körper nicht mehr mitspielt. Täglich. Ohne Ankündigung. Und trotzdem weiterzuführen, weil Verantwortung da ist.
Was sich verändert hat: mein Blick. Ich höre anders zu, seit ich weiß, wie es sich anfühlt, nach außen zu funktionieren und innerlich längst auf Reserve zu laufen.
Das war laut, erschöpfend und manchmal sehr still.
Was das für meine Arbeit verändert
Ich arbeite nicht mit Distanz zu Belastung. Ich kenne ihre Mechanik.
Nächster Schritt
Ein Gespräch kann etwas ordnen.
Eine Frage kann lange nachwirken. Ein sicherer Rahmen verändert, was danach möglich ist. Sprechen wir darüber.